Alle News von mikgroup

ICON_Lampe
KÖNNTE SIE INTERESSIEREN
Entsorgungsratgeber

Entsorgungsratgeber

zur Seite
ICON_Mulde

Entsorgung in Zug

Entsorgung in Zug

Foto: Roland Häfliger, V-Zug zusammen mit Kevin Kunz, LKW-Führer Welaki

Nahezu überall und jederzeit kommt Abfall zustande. Nachdem Sie ihn weggeworfen haben, ist er zwar für Sie verschwunden, aber nicht für uns.  Existent ist er nach wie vor, also muss sein Weg weiterführen. Genau an dieser Stelle kommt die Entsorgung Zug ins Spiel. Wir vom Schneider Umweltservice kümmern uns um alles, was in Tonnen, Mulden, Containern und Co. landet. 

Wir sorgen dafür, dass Abfall fachgerecht beseitigt oder zur Wiederverwertung aufbereitet wird. Was genau damit eigentlich passiert, fragen Sie sich? Das beantworten wir Ihnen gern. Entscheidend ist die Abfallart, und genau darum soll es im Folgenden gehen. Welche Arten gibt es, und wohin führt ihr Weg nach dem Wegwerfen? Wir geben Ihnen ausführliche Antworten. 

Welche Abfallarten gibt es?

Abfall ist nicht gleich Abfall. Je sorgfältiger wir differenzieren, desto mehr kann wiederverwertet werden. Schauen wir uns dazu erst einmal an, welche Unterscheidung das Bundesamt für Umwelt (BAFU) vornimmt:

  • Altfahrzeuge und Altreifen
  • Aluverpackungen
  • Aushub- und Ausbruchmaterial sowie mineralische Rückbaumaterialien
  • Batterien
  • Biogene Abfälle
  • CDs und DVDs
  • Chemikalien
  • Elektro- und Kühlgeräte
  • Energiesparlampen
  • Grünabfälle
  • Holzabfälle und -asche
  • Klärschlamm
  • Kleider und Schuhe
  • Kunststoffe
  • Medizinische Abfälle
  • Metalle
  • Nanoabfälle
  • Papier und Karton
  • PET-Getränkeflaschen
  • Verpackungen
  • Wertstoffe

Einige dieser Abfallarten stellen wir Ihnen nun genauer vor.

Baustellenabfälle sind die grösste Gruppe

Etwa 84 Prozent des Abfallaufkommens in der Schweiz stammt von Baustellen. Wir sprechen hier von rund 74 Millionen Tonnen jährlich, also einer enormen Menge.  Umso wichtiger ist es, Wege zu finden, die Materialien aufzubereiten, um sie wiederverwenden zu können. Typische Abfallarten, die auf Baustellen anfallen, sind Aushub- und Ausbruchmaterialien sowie mineralische Rückbaumaterialien. 

Aushub- und Ausbruchmaterial kommt beispielsweise beim Ausheben von Gebäudefundamenten oder dem Bau von Strassen und Tunneln zustande. Hierzu gehören Kies, Sand, Lockergestein, aber auch grosse Fels- und Gesteinsblöcke.

Wie genau diese beiden Materialarten letztendlich entsorgt werden, hängt vor allem von ihrem Verschmutzungsgrad ab. Glücklicherweise  kann Aushubmaterial, wenn es unverschmutzt ist, wiederverwertet werden. Material, das sich nicht für die Wiederverwertung eignet, landet auf einer Deponie. Wir vom Schneider Umweltservice arbeiten ausserdem mit Zementwerken zusammen, die die verschmutzten Stoffe für die Zementproduktion nutzen.

Und was hat es mit mineralischen Rückbaumaterialien auf sich? Sie bestehen weitestgehend aus Beton-, Misch- und Ziegelabbruch sowie Ausbauasphalt und Strassenaufbruch. Auch hieraus fertigen wir Recycling-Baustoffe, zum Beispiel verschiedene Granulate. So gelingt es uns, Primärbaumaterialien einzusparen und unsere wertvollen Ressourcen zu schonen. Aber auch hier gilt wieder: Material, das nicht verwertet werden kann, bringen wir zur Deponie.

Mulden eignen sich am besten, um Baustellenabfall zu sammeln.  Dessen Trennung ist vorgeschrieben.

Ist das Trennen nicht möglich, dann nutzen Sie eine Mulde. Wir kümmern uns später im Recycling-Center um die Sortierung. 

Wie funktioniert die Entsorgung in Zug bei Pflanzen, Tieren und Mikroben?

Entsorgung in Zug

Alle Abfälle, die pflanzlicher, tierischer oder mikrobieller Herkunft sind, gehören zu den biogenen Abfällen. Dazu zählen Grün-, Holz- und Lebensmittelabfälle, Klärschlamm und auch Abfälle aus Industrie, Gewerbe und Landwirtschaft. Was es mit all dem auf sich hat, schauen wir uns jetzt etwas genauer an. 

Bei Grünabfällen handelt es sich um pflanzliche Überreste. Immer grössere Mengen davon werden stofflich verwertet, und die Zahlen steigen kontinuierlich an. Möglich ist dies dank einer optimierten Abfallwirtschaft. 

Aktuell werden rund 85 Prozent des Grünabfalls stofflich verwertet. Dazu landet er in Kompostier- und Vergärungsanlagen. Heraus kommen – wie sollte es auch anders sein – Kompost und festes Gärgut, das als Dünger in der Landwirtschaft dient. Damit landet der Abfall also wieder dort, wo er entstanden ist, nämlich auf dem Feld, und der Kreislauf schliesst sich. 

Ähnlich sieht es mit Lebensmittelabfällen, aber auch mit biogenen Abfällen aus Gewerbe und Industrie aus. Ihr Weg führt zum Beispiel in Biogasanlagen. Dort entsteht auch Naturdünger und gleichzeitig sogar noch Biogas, mit dem Strom und Wärme erzeugt werden kann. Doch damit all das passieren kann, müssen diese Abfälle natürlich erst einmal fachgerecht entsorgt werden.

Fallen bei Ihnen besonders hohe Mengen davon an, beispielsweise weil Sie in der Gastronomie tätig sind? Dann sind unsere Sammelbehälter genau das Richtige für Sie. Darin haben austretende Flüssigkeit und unangenehme Gerüche keine Chance. Denn unser ausgeklügeltes Verdichtungssystem hält sie auf. 

Auch heisse Abfälle von bis zu 110 Grad Celsius können Sie bedenkenlos darin entsorgen und müssen nicht warten, bis sie abgekühlt sind.

Entsorgung in Zug

Zu guter Letzt widmen wir uns noch den Holzabfällen. Sie machen mit etwa 40 Prozent den grössten Anteil der biogenen Abfälle aus. Auch hier entscheiden wir anhand des Verschmutzungsgrades, wie es damit weitergeht. Unbehandeltes Holz können wir in seiner ganzen Fülle weiterverwerten. Wir schreddern es, damit später neue Spanplatten daraus entstehen können. Behandeltes Holz, das zum Beispiel mit Lacken und Beschichtungen versehen wurde, landet in Altholzfeuerungsanlagen und dient als Energieträger.

Was ist landwirtschaftlicher Abfall, und was geschieht damit bei der Entsorgung in Zug?

Ernterückstände, Zweit- oder Drittkulturen, Futtermittel – all das und mehr sind biogene Landwirtschaftsabfälle. Die Landwirtschaft schöpft das Biomassepotenzial in sehr grossen Teilen aus, und zwar durch Kompostierung, Gärung und Metagärung. Heraus kommen Kompost und Gärgut, die beide direkt wieder auf den Feldern landen können. 

Kunststoff, soweit das Auge reicht

Entsorgung in Zug

Ist auch bei Ihnen meist der Behälter für Kunststoffabfall am schnellsten gefüllt? Das ist kaum verwunderlich, denn der Verbrauch von Kunststoff steigt immer weiter an. Durchschnittlich verwendet jeder Schweizer 125 Kilogramm Kunststoff pro Jahr – eine erschreckend hohe Zahl, finden Sie nicht auch? 

Gerade einmal rund 25 Prozent davon verbleiben über einen längeren Zeitraum im Gebrauch, der Rest wird entsorgt. Von diesen Resten wird lediglich ein Zehntel recycelt. Alles andere landet in Kehrichtverbrennungsanlagen oder Zementwerken zur energetischen Verwertung. Hier liegt also eindeutig noch unausgeschöpftes Potenzial vor, um die Stoffkreisläufe in höherem Mass zu schliessen. 

Papier und Karton sind zu trennen

Entsorgung in Zug

Das Sammeln von Papier und Karton steht in der Schweiz an der Tagesordnung, weshalb die Quote auch sehr hoch ist. Dank dieses Verhaltens können rund 90 Prozent des Papiers aus Altfasern hergestellt werden. Sammeln Sie beide Materialien separat, leisten Sie einen wichtigen Beitrag zum nachhaltigen Umgang mit Holz. 

Im Idealfall trennen Sie Papier und Karton, denn dann können wir beide leichter in den Stoffkreislauf zurückführen. Sie sind sich nicht ganz sicher, was in welche Kategorie gehört? Kein Problem, wir klären Sie gern auf. Zum Altpapier zählen unter anderem Zeitungen, Prospekte, unbeschichtete Flyer, Briefumschläge und Bücher ohne Buchdeckel.

Gemeinsam mit unbeschichtetem Karton entsorgen Sie Eier- und Früchtekartons, Telefonbücher, Papiertüten und mehr. Verbundkarton hat hier allerdings nichts zu suchen. Warum das so ist? Weil Pizzakartons, Tetra Paks und Verpackungen von Tiefkühlprodukten von innen mit einer Beschichtung aus Aluminium oder Polyethylen versehen sind. Deshalb gehören sie zum brennbaren Abfall. Auch Styropor ist in der Kartonsammlung fehl am Platz.

Damit aus den gesammelten Materialien etwas Neues entstehen kann, sortieren wir sie erst einmal nach Qualität. Nicht immer wird diese den Bedürfnissen der Schweizer Verwerter gerecht, weshalb grosse Teile des Sammelguts exportiert werden. Im Gegenzug werden fehlende Qualitäten importiert, sodass zufriedenstellende Recycling-Produkte entstehen können.

PET-Flaschen finden ganz ohne Umweg in den Kreislauf zurück

Entsorgung in Zug

Leicht und bruchsicher kommen die PET-Flaschen daher, und genau das macht sie so beliebt. Streng genommen gehören sie zur Kategorie Kunststoff, doch ihre Entsorgung läuft anders ab. 

PET, kurz für Polyethylenterephthalat, besteht im Grunde lediglich aus den Elementen Sauerstoff, Wasserstoff und Kohlenstoff. Deshalb kann es auch schadstofffrei vernichtet werden. Das Recycling macht natürlich trotzdem Sinn. Die Herstellung von Flaschen aus Recycling-Granulat verbraucht immerhin nur etwa halb so viel Energie wie die Neuproduktion. 

Etwa 80 Prozent der Schweizer recyceln ihre PET-Flaschen und tun der Umwelt somit etwas Gutes – eine tolle Quote! Sie kommt auch dadurch zustande, dass Händler, die PET-Getränkeflaschen in Umlauf bringen, sie auch wieder zurücknehmen müssen. Flaschen, die Sie im Supermarkt kaufen, geben Sie beim nächsten Mal also einfach wieder dort ab. Bequemer könnte es kaum sein, Ressourcen zu sparen. 

Aus den klaren und leicht bläulich gefärbten PET-Flaschen entsteht Granulat. Alle anderen Exemplare werden aussortiert und später zum Beispiel zu Folien und Verpackungen weiterverarbeitet. Und was passiert mit den anderen PET-Verpackungen? Diese werden nicht stofflich verwertet, sondern wandern in Kehrichtverbrennungsanlagen und erzeugen Wärme und Strom.

Wie helfen wir vom Schneider Umweltservice Ihnen bei der Entsorgung in Zug?

Verschiedenste Abfallarten, zahlreiche Entsorgungswege und vielfältige Möglichkeiten zum Wiederverwerten – wir vom Schneider Umweltservice helfen Ihnen dabei, den Durchblick zu behalten. Besonders am Herzen liegt uns das Thema Recycling. Mit wertvollen und knappen Ressourcen sollte sorgsam und keinesfalls verschwenderisch umgegangen werden.

Deshalb haben wir es uns als umweltbewusstes Unternehmen zur Aufgabe gemacht, möglichst viele Materialien zurück in den Kreislauf zu führen. Sie schreiben das Wort Recycling genauso gross wie wir und möchten Abfälle fachgerecht entsorgen oder zur Wiederaufbereitung zur Verfügung stellen? 

Schildern Sie uns Ihr Anliegen, und wir stehen Ihnen mit Rat und Tat zur Seite. Wir beraten Sie umfassend, und gemeinsam finden wir die optimale Lösung für Ihre Entsorgung in Zug. Nehmen Sie gerne mit uns Kontakt auf. Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns eine E-Mail.

ICON_Lampe
KÖNNTE SIE INTERESSIEREN
Entsorgungsratgeber

Entsorgungsratgeber

zur Seite
ICON_Mulde

Sperrgut richtig entsorgen

Sperrgut richtig entsorgen

Foto: Bruno Durrer, Brockenhaus Helvetia zusammen mit Hanspeter Rohr, Maschinist RC Baar

Private Haushalte, Unternehmen, Baustellen und Industriegebiete – sie alle haben eine Sache gemeinsam: Bei ihnen fällt Sperrmüll an. Aber wohin nur damit? Alles über den Siedlungsabfall zu entsorgen, ist eindeutig der falsche Weg. Aber wie geht Sperrgut entsorgen dann richtig? Was passiert im Anschluss damit, und wie definiert man Sperrmüll eigentlich? All diese Fragen beantworten wir im Folgenden.

Wir verstehen unter Sperrgut nicht einfach nur brennbare Abfälle, die zu gross sind, um sie im Siedlungsabfall zu entsorgen. Für uns vom Schneider Umweltservice kann Sperrgut aus verschiedensten Fraktionen bestehen. Auch nicht brennbare Materialien wie mineralische Abfälle oder Metalle ordnen wir in diese Kategorie ein. Nicht dazu gehören allerdings:

  • Flüssigkeiten
  • Chemikalien
  • Batterien
  • Farben
  • Druckbehälter
  • Munition
  • Asbesthaltige Abfälle
  • Sonderabfall
  • Kadaver

Sperrgut liegt auf Platz drei der Abfälle, die am häufigsten anfallen. Das ist kaum verwunderlich, immerhin sammelt es sich in allen Bereichen an. Von alten Möbeln bis hin zu Baumaterialien auf Baustellen – Sperrgut kommt an verschiedensten Orten bei Kunden aus allen Branchen zusammen.

So funktioniert die Entsorgung von Sperrgut

Wie wir Ihr Sperrgut entsorgen, hängt davon ab, wie umfangreich es ist. Kommen nur kleine Mengen zusammen – zum Beispiel bei einer Wohnungsräumung –, holen wir das Sperrgut mit einem unserer Blachenfahrzeuge ab. Gern stellen wir Ihnen helfende Hände zur Verfügung, die all das mitnehmen, wovon sie sich verabschieden möchten. 

Sie sind sich nicht sicher, wie viel Sperrgut letztendlich wirklich zusammenkommt? Dann schätzen wir vom Schneider Umweltservice die Situation persönlich vor Ort ein. Anhand dessen erstellen wir eine persönliche Offerte für Sie.

Sperrgut richtig entsorgen

Bei grösseren Mengen an Sperrgut hat sich unser Muldenservice bewährt. Eine grosse Sperrgutmulde für alle Fraktionen macht vor allem dann Sinn, wenn bei Ihnen sehr viele Abfälle unterschiedlichster Art zusammenkommen. Damit reduzieren wir gemeinsam die Zahl der nötigen Abholfahrten und belasten die Umwelt deutlich weniger. 

Werfen Sie einfach sämtliche Fraktionen in die Mulde, sofern es sich um eine überschaubare Menge handelt. Wir kümmern uns später um die Trennung. Einfacher könnte es kaum sein. Kommt sehr viel Sperrgut zusammen, dann trennen Sie die Fraktionen direkt vor Ort und sparen Sie so finanzielle Mittel. Die Entsorgung einzelner Fraktionen ist deutlich preiswerter und oftmals sogar.

Was passiert mit dem Sperrgut im Recycling-Center?

Sobald wir Ihr Sperrgut ins Recycling-Center transportiert haben, sortieren wir es nach Wertstoffen. Dabei helfen uns unter anderem unsere Sortierbagger. Alle Materialien, die noch weiterverarbeitet werden können, separieren wir und bereiten sie in den Recycling-Centern für den Weitertransport auf. 

So verfahren wir mit Holz

Sperrgut richtig entsorgen

Bei Altholz prüfen wir erst einmal Beschaffenheit und Qualität. Unbehandeltes Altholz, das weder beschichtet noch lackiert ist, schreddern wir. So verfahren wir zum Beispiel mit:

  • Primärkonstruktionen aus Fachstöcken
  • Massivholzplatten
  • Rohspanplatten
  • Brettschichtholzplatten
  • Holzpaletten 

Daraus entstehen später Spanplatten. Behandeltes Altholz hingegen landet in industriellen oder kommunalen Verbrennungsanlagen und dient dort als Energieträger. Das geschieht unter anderem mit:

  • Innentüren aus dem Wohnbau
  • beschichteten Spanplatten
  • Rückwänden aus Schränken

Zu guter Letzt erwähnen wir noch kontaminiertes Holz. Hierzu gehören unter anderem: 

  • Fenster
  • Fensterläden
  • Aussentüren
  • Gartenzäune 
  • Telefon- und Strommasten
  • Eisenbahnschwellen

All das darf ausschliesslich in zugelassenen Verbrennungsanlagen und KVA entsorgt werden.

Das geschieht mit den anderen Abfallarten

Sperrgut richtig entsorgen

Einige Abfallarten können zu hochwertigen Recycling-Baustoffen weiterverarbeitet werden, wie zum Beispiel mineralische Abfälle. Dazu werden sie erst einmal gebrochen und dann nach ihrer Korngrösse sortiert. 

Papier, Karton, Dosen und PET pressen wir hingegen in unseren Recycling-Centern zu Ballen und bereiten sie für den Weitertransport vor. Brennbare Abfälle werden beispielsweise thermisch verwertet, zum Beispiel in Zementwerken oder Kehrichtverbrennungsanlagen. Kunststoff- und Holzabfälle hingegen verwerten wir  je nach Qualität und Eigenschaften stofflich. 

Was passiert mit dem Sperrmüll auf Sammelstellen?

Auf den Sammelstellen sieht das Verfahren genauso aus wie eben beschrieben. Der Unterschied liegt bei den abgegebenen Materialien aber auch an der Menge der abgegebenen Materialien. Vorrangig Privatpersonen, die keine Mulde füllen können, bringen ihr Sperrgut zur Sammelstelle. Deshalb kommen hier vorrangig Holz und Metall zusammen und eher weniger Bauabfälle.

Wir geben Antwort auf häufig gestellte Fragen

Immer wieder werden uns Fragen zum Thema Sperrgut gestellt, und das ist auch gut so! Nur wer genau weiss, wie es zu entsorgen ist, kann dazu beitragen, Ressourcen zu sparen und die Umwelt zu entlasten. 

Wir vom Schneider Umweltservice begrüssen das natürlich sehr und möchten deshalb an dieser Stelle für etwas mehr Klarheit sorgen. Deshalb haben wir einige der am häufigsten gestellten Fragen zusammengetragen und beantwortet.

Wer definiert Sperrgut wie?

Wie wir vom Schneider Umweltservice Sperrgut definieren, haben wir eingangs bereits erläutert. Generell ist allerdings dann davon die Rede, wenn viele Abfallarten in grosser Menge zusammenkommen. Lohnt sich das Trennen aufgrund der Masse einfach nicht, landet alles zusammen in einer Mulde.

Auf Baustellen fallen natürlich andere Abfälle an als in privaten Haushalten oder Unternehmen. Befinden sich diese mitten in der Stadt, steht oftmals nur wenig Platz zur Verfügung. Deshalb positionieren wir dann nur eine Mulde an Ort und Stelle, die mit sämtlichen Materialien gefüllt wird. Dann ist auch hier die Rede von Sperrgut.

Andere Definitionen wiederum beschreiben Sperrgut als Abfall, der schlichtweg zu gross ist, um ihn der Hausabfall- oder Kehrichtabfuhr zu überlassen.

Gibt es eine Möglichkeit, Möbeln, die eigentlich noch intakt sind, ein neues Zuhause zu geben?

Die Begriffe «Konsumgesellschaft» und «Wegwerfgesellschaft» hören wir immer öfter. Es möchte sich zwar niemand eingestehen, doch in der Schweiz trifft das tatsächlich zu. Hierzulande wird unglaublich viel weggeworfen. 80 bis 90 Millionen Tonnen kommen im Jahr zusammen. Umso wichtiger ist es, so viel wie möglich davon wieder aufzubereiten oder sogar vor dem Wegwerfen zu retten. 

Nur weil man sich an einem Möbelstück sattgesehen hat, bedeutet das nicht, dass es weggeworfen werden muss. Schenken Sie ihm ein zweites Leben und machen Sie jemand anderem damit eine Freude!

Warum kostet es mehr, Sperrgut zu entsorgen, als andere Fraktionen?

Sperrgut zu entsorgen, geht mit einem grösseren Aufwand und damit natürlich auch mit höheren Kosten einher. Hinzu kommen der erhöhte Personalaufwand und die Arbeitsstunden der Maschinen, die wir zum Sortieren, Zerkleinern, Pressen und Aufbereiten benötigen. 

Und noch ein weiterer Punkt ist an dieser Stelle zu erwähnen: Verunreinigungen. Es kommt durchaus vor, dass einzelne Fraktionen in den Sperrgutmulden verunreinigt sind, und beispielsweise Aushub am Beton klebt. Leider können wir diese Materialien nicht sauber voneinander trennen, was den Aufwand weiter erhöht.

Wie können Kunden beim Sperrgut entsorgen Geld sparen?

Geld lässt sich beispielsweise sparen, indem Sie selbst schon vor Ort Material nach Fraktion trennen. Wer dies schon vor dem Bestellen der Mulden tut, sieht bereits im Vorfeld, wie viel von einer Fraktion anfällt. 

Das gibt Ihnen einen sehr guten Überblick darüber, welche Mulden Sie tatsächlich brauchen und wie gross sie sein müssen. Sie haben zum Beispiel fast nur Holz zu entsorgen? Dann bestellen Sie eine reine Holzmulde und sparen so Kosten ein. 

Übrigens: Wir rechnen unsere Sperrgut-Mulden nach Kubikmetern ab. Es bietet sich also an, den Raum möglichst gut zu nutzen, um die Kubikmeterzahl zu minimieren. Füllen Sie die Mulden am besten systematisch und achten Sie darauf, auch Hohlräume auszunutzen. 

Damit geht sogar noch ein anderer Vorteil einher. Je weniger Muldentransporte notwendig sind, desto weniger CO2 wird ausgestossen. Damit entlasten Sie also nicht nur Ihren Geldbeutel, sondern auch die Umwelt!

Was gibt es für Privatkunden beim Sperrgut entsorgen zu beachten?

Sichten Sie zuallererst Ihr Sperrgut. Wie viel kommt zusammen, und woraus besteht es? Ist die Menge überschaubar, und Sie haben ein Fahrzeug zur Verfügung, das viel Platz bietet? Dann können Sie ganz einfach selbst zur Sammelstelle fahren. 

Prüfen Sie vorher bitte, ob Sie es wirklich in Ihrer Siedlungsabfallsammlung abgeben können. Unter anderem Gewicht und Grösse des materials sind hier entscheidend. Stellen Sie ausserdem sicher, dass Sie ausreichend Gebührenmarken auf das Sperrgut geklebt haben. 

Ist das nicht möglich, weil sich einfach zu viel ansammelt, empfehlen wir unseren Muldenservice. Reservieren Sie in der Nähe einen Platz für Ihre Mulde, damit Sie sie auch sinnvoll nutzen können. 

Bitte denken Sie auch daran, dass wir die Mulde später mit einem Lastwagen abholen. Damit das möglich ist, muss sichergestellt sein, dass wir freie Fahrt zum Ort des Geschehens haben. Bei Unsicherheiten beraten wir Sie gern.

Wie entsorgt man Sperrgut so, dass es mit möglichst wenig Aufwand wiederverwertet werden kann?

Auch wenn Sperrgut nicht zwingend vor Ort getrennt werden muss, bedeutet das nicht, dass alles in den Mulden landen darf. Was nicht hineingehört, haben wir zu Beginn bereits aufgelistet. Wichtig ist vor allem, dass keine Chemikalien, Farben, Lacke und andere Flüssigkeiten hineingeraten. 

Schneider Umweltservice: Der Zukunft zuliebe

Recycling bedeutet für uns vor allem eins: respektvoller Umgang mit den Ressourcen der Natur. Denn genau das sind wir ihr doch alle schuldig, nicht wahr? Als Recycling-Pionier ist es unser Ziel, so viele Wertstoffe wie nur möglich in ihren Kreislauf zurückzuführen. Damit uns das in immer grösserem Ausmass gelingt, suchen wir dauerhaft nach innovativen Lösungen, die noch umweltfreundlicher sind.

Schon seit vier Generationen haben wir uns dem Thema Recycling und Entsorgung verschrieben und entwickeln uns stetig weiter. Mit dem Anspruch, immer der beste Partner für unsere Kundschaft zu sein, richten wir unser Handeln nach Ihren Bedürfnissen aus. Voller Freude und Tatendrang gehen unsere motivierten Mitarbeiter jeden Tag für Sie an die Arbeit. 

Sie möchten Ihre alten Möbel oder anderes Sperrgut entsorgen? Dann übernehmen wir gerne diese Aufgabe für Sie. Kontaktieren Sie uns dazu telefonisch oder per E-Mail, und wir erstellen eine kostenlose Offerte.