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Abfall trennen macht glücklich.

Das Rezept für gute Laune: sammeln und trennen. René Rieder, Mitarbeiter an der Sammelstelle in Meilen, ist der lebende Beweis dafür.

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Hier spielt die Musik.

Sergej Schubenok fährt seit zehn Jahren für Schneider Umweltservice als Strassentransportfachmann in und um Zürich herum bis nach Eglisau. Im Interview erzählt er, weshalb er Strassentransportfachmann wurde und wofür sein Herz sonst noch schlägt.

Hier spielt die Musik.
Hier spielt die Musik.

Wieso bist du Strassentransportfachmann geworden?
Ich bin in der ehemaligen Sowjetunion aufgewachsen. Im Militärdienst wurde ich zum Lastwagenführer ausgebildet und bin nach dem Zerfall der Sowjetunion in die Schweiz gekommen. Heute lebe ich in Effretikon.

Was begeistert dich am LKW-Beruf?
Mir gefällt die Routine. Seit vielen Jahren fahre ich jetzt die gleiche Strecke. Das mag für die einen vielleicht etwas langweilig klingen, aber ich schätze die geregelte Arbeitszeit und dass mich die Leute kennen, wenn ich ihnen begegne.

Wenn du nicht gerade im Lastwagen bist, stehst du oft auf der Bühne. Was bedeutet die Musik für dich?
Bereits als kleiner Junge wollte ich Musiker werden. Als Elfjähriger spielte ich die ersten Akkorde auf der Mundharmonika und studierte später Musik. Beim Zerfall der Sowjetunion geriet dann alles durcheinander. Der Musik blieb ich immer treu. Heute performe ich in Restaurants oder an Events und freue mich immer, wenn die Leute mitsingen oder klatschen.

Wie gut lässt dich die Musik mit deinem Beruf vereinbaren?
Ich habe Zuhause mein eigenes Studio. Es ist zwar klein aber für mich genau richtig. Weil ich geregelte Arbeitszeiten habe, kann ich immer am Abend üben und meine Lieder aufnehmen. Manchmal spiele ich auch einfach mit Freunden.