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Kranwagenfahrer Guido Roider

Guido ist seit 45 Jahren bei uns tätig. Hier spricht der Routinier über seinen geliebten Kranwagen, seine Freizeit und seine Persönlichkeit. Mit dem Kranwagenservice verlädt und transportiert er Bauequipment und sperrige Gegenstände.

Kranwagenfahrer Guido Roider
Kranwagenfahrer Guido Roider

Schneider Umweltservice: Guido, Du bist jetzt seit 45 Jahren bei uns. Ein waschechter Routinier kann man sagen – was fasziniert dich bei deiner täglichen Arbeit beim Kranwagenservice?
Guido: Die Vielseitigkeit der Arbeit, mittlerweile ist diese aber Routine geworden (lacht).

Was machst du in deiner Freizeit? Interessierst du dich für Sport?
Früher war ich leidenschaftlicher Töff-Fahrer, ich bin damit auch zur Arbeit gefahren. Heute habe ich ihn aber nur noch als Andenken – Fahren tue ich damit eigentlich nicht mehr. Ich mache jetzt gerne etwas im Garten. Ab und zu schau ich mir auch ein Töff-Rennen oder dann die Formel 1 an – Hauptsache schnelle Fahrzeuge.

Man spürt deine Hingabe zum Motorsport. Nun eine knifflige Frage: Bist du lieber Töff- oder Lastwagenfahrer?
Das ist nicht schwer. Heute fahre ich viel lieber Lastwagen. Den Töff habe ich einfach behalten.

«Die Menschen hier sind einfach super»

 

Wo liegt überhaupt der Unterschied zwischen dem Kranwagenservice und einem Kipper-Lastwagen und was fährst du lieber?
Kranwagen bietet viel abwechslungsreichere Arbeiten als beispielsweise einen Kipper. Beim Kranwagenservice kann es sein, das ich einmal einen Findling rausholen muss, dann einen Grabstein oder sonst etwas versetzen muss. Bei einem Kipper ist es vermehrt der gleiche Vorgang: Aufladen, abladen. Ich fahre aber beide Lastwagen gerne.

Aufgrund deiner bisherigen Treue scheinst du dich hier pudelwohl zu fühlen, woran liegt das?
Die Menschen und Führungspersonen sind einfach super. Das ist wirklich so, so tolle Personen wie hier trifft man selten an. Es ist alles so menschlich.

In den 45 Jahren hast du eine Menge gesehen. Erkennst du gewichtige Unterschiede im Vergleich zu deiner Anfangszeit?
Ja, die Bürokratie war früher noch nicht auf dem gleichen Level wie heute. Früher war es im Vergleich „mehr arbeiten“. Und natürlich vor allem die Grösse der Firma. Heute kennt man leider nicht mehr jeden bei Schneider Umweltservice, weil wir mittlerweile an verschiedenen Standorten tätig sind. Aber das gehört dazu wenn man wächst.

Gibt es spezielle Geschichten, die du während deiner Arbeit erlebt hast?
Die gibt’s tatsächlich. Eines Tages musste ich mit meinem Kranwagen eine Kuh aus dem Riet ziehen. Das war ziemlich kurios und ist mir bis heute geblieben. Ansonsten gibt’s einen Haufen unterschiedliche Arbeiten, die ich machen musste. Aber das war schon so das Speziellste das mir passiert ist.

Wie habt ihr die Kuh befreit?
Wir mussten die Gürtel unter die Kuh stossen. Dann konnten wir sie so rausziehen. Kaum auf dem Boden, rannte die Kuh schnurstracks davon.

«Ich wusste schon immer; hier bleibe ich 50 Jahre»

 

Wolltest du schon mal die Firma wechseln oder gefällt es dir hierfür einfach zu gut bei uns?
Nein, wirklich nicht. Ich sagte mir zu meiner Anfangszeit: Hier bleibe ich 50 Jahre.

Beachtliche Treue. Muss man dich am Morgen überhaupt noch motivieren?
Nein (lacht). Es gab mal eine Mitarbeiterin, sie sagte: Es ist schon beeindruckend. Der Guido kommt jeden Morgen mit einem breiten Lächeln. Das stellt die Leute einfach auf.

Kannst du dir sogar vorstellen, noch länger als die von dir angesprochenen 50 Jahre hier zu bleiben?
Das hängt nicht nur alleine von mir ab. An erster Stelle muss die Gesundheit mitspielen. Falls das so ist, würde ich gerne noch ein wenig bleiben. In welchem Ausmass muss man dann natürlich diskutieren – falls es überhaupt möglich ist.