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ABFALLENTSORGUNG LUZERN

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Abfallentsorgung Luzern: Gemeinsam retten wir Ressourcen

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Abfallentsorgung Luzern: So trennen Sie Ihren Abfall richtig

Wussten Sie, dass die Schweiz weltweit auf Platz drei der Nationen liegt, die am meisten Abfall produzieren? Allein die Abfallentsorgung in Luzern entsorgt täglich knapp zwei Kilogramm Haushaltsabfall pro Person. Hochgerechnet auf die gesamte Schweiz entspricht das 700 Kilogramm am Tag, die es zu entsorgen gilt. Diese Zahlen lassen die unglaublich grosse Bedeutung von Recycling und Weiterverwertung erkennen.  

Wir haben nur eine Erde, und unser aller Aufgabe ist es, sorgsam mit ihr umzugehen und sie zu schätzen. All die wertvollen Ressourcen, die sie uns bietet, sollten wir nicht leichtfertig aufbrauchen, sondern so effektiv wie möglich nutzen. Hier in der Schweiz ist die Recycling-Quote glücklicherweise sehr hoch. Um genau zu sein, sind wir Weltmeister in der Wiederverwertung.

Eine wichtige Rolle hierbei spielt die richtige Abfalltrennung. Es ist nur wenige Jahrzehnte her, als einfach alles in einem grossen Behälter landete. Bioabfälle, Plastikverpackungen, Papier, Glas und alles, was im Haushalt so anfällt, entsorgte man zusammen. Heutzutage haben wir zum Glück viel mehr Möglichkeiten, Wertstoffe wiederzuverwenden, und sollten sie unbedingt nutzen.  

Wie funktioniert also die richtige Abfalltrennung? Was muss wie entsorgt werden, um die Umwelt bestmöglich zu schonen, und wie genau trägt all das zum Klimaschutz bei? Wir beantworten Ihre Fragen.

Wie trägt die Abfallentsorgung in Luzern zum Klimaschutz bei?

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Wer seinen Abfall trennt, betreibt Klimaschutz – manchmal kann es so einfach sein. Im Schnitt verbraucht die gesamte Menschheit zusammen jedes Jahr 60 Prozent mehr natürliche Ressourcen, als die Erde produziert. Dass diese Rechnung auf Dauer nicht aufgeht, erklärt sich von selbst.  

 Damit wir unsere Heimat nicht in wenigen Jahren völlig «leerkonsumiert» haben, stehen uns zwei Möglichkeiten zur Verfügung. Entweder senken wir unseren Verbrauch, oder wir bereiten mehr Rohstoffe wieder auf und nutzen sie mehrfach.  

 In Anbetracht der heutigen Industriestandards ist es kaum möglich, die Verarbeitung von Ressourcen im nötigen Ausmass zu reduzieren. Und genau an dieser Stelle kommen Abfalltrennung und Recycling ins Spiel. Damit sparen wir nicht nur Rohstoffe, sondern schweizweit aktuell 680’000 Tonnen CO2 und weitere klimaschädliche Gase im Jahr ein. 

Was passiert, wenn man Abfall nicht richtig trennt?

Der Umweltschutz ist Ihnen nicht Anreiz genug? Dann sehen Sie es doch einmal aus finanzieller Sicht. Je weniger Kehrichtsäcke Sie entsorgen lassen, desto voller bleibt Ihr Portemonnaie. Ausserdem sind Rohstoffe bares Geld, das Sie einfach verbrennen lassen, wenn Sie sie mit dem Kehricht entsorgen. Das geschieht im wahrsten Sinne des Wortes.  

«Aber Abfall kann doch auch im Nachhinein noch sortiert werden», mögen Sie nun einwerfen. Ja, im Grunde stimmt das, aber in der Praxis ist das oftmals nicht so leicht. Ein Grossteil der recycelbaren Verpackungen, die mit dem Kehricht entsorgt werden, geht für immer verloren.  

Landet beispielsweise Kehricht beim Plastikabfall oder im Glas- oder Papiercontainer, kann dies das Recycling sogar unmöglich machen. Wer seinen Abfall trennt, schont also gleichermassen die Erde und den eigenen Geldbeutel.

Wie funktioniert die Abfallentsorgung in Luzern und der gesamten Schweiz richtig?

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Foto: Recycling-Center Perlen

Zu Hause kommt so einiges an verschiedenen Abfällen zusammen. Hier werden Lebensmittel von ihrer Plastikverpackung befreit, dort bleiben Essensreste übrig, und an anderer Stelle sammeln sich leere PET-Flaschen. Die gelesene Tageszeitung, das geleerte Konfiglas vom Frühstück und auch die Kaffeekapseln suchen nach dem Ort der letzten Ruhe. Im Idealfall ist dies aber ein Ort der Wiedergeburt.  

Arbeiten wir uns langsam vor. Welche Abfallart sammelt sich bei den meisten Menschen in der grössten Menge an? Richtig: Verpackungen. Glücklicherweise gibt es zahlreiche Separatsammlungen für Aluminiumdosen, Stahlblechbüchsen, PET-Flaschen, Glas und Papier und Karton. Wer Verpackungen sorgfältig nach diesen Kategorien trennt, wird sehen, dass kaum noch Verpackungen übrig bleibenwerden, die letztlich im Kehrichtbehälter landen.

Was gilt als Bioabfall? 

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Reste von Lebensmitteln, die beim Kochen entstehen oder auf dem Teller geblieben sind, gehören zum Bioabfall. Auch Pflanzenabfälle und Kaffeesatz sind in dieser Kategorie vertreten. Bei der Entsorgung stehen Ihnen zwei Möglichkeiten zur Wahl: der Kompost oder die Biotonne. Haben Sie in Ihrem Garten einen Ort zum Kompostieren eingerichtet, entsorgen Sie Ihre Bioabfälle einfach dort.

 Mit der Zeit entsteht daraus ein wertvoller Dünger, mit dem Sie Ihre Beete anreichern. So schliessen Sie den Kreislauf dieser Entsorgungsart ganz allein, und die Essensreste landen wieder dort, wo die Zutaten einst herkamen. Steht Ihnen kein Kompost zur Verfügung, entsorgen Sie den Bioabfall in der dafür vorgesehenen Biotonne.  

 Aus den Bioabfällen entsteht später – genau wie auf dem Kompost – Dünger oder Torfersatz. Dieser findet in der Landwirtschaft oder im Gartenbau Einsatz. Auch Biogas entsteht, das als Energielieferant dient.  

Achten Sie darauf, dass Sie in der Biotonne wirklich nur das entsorgen, was tatsächlich kompostierbar ist. Natürlich spricht nichts dagegen, den Abfall aus praktischen und hygienischen Gründen in einer Plastiktüte zu sammeln. Leeren Sie diese dann aber aus und werfen Sie sie nicht mit in die Tonne!

Gastronomen stellen wir gern unseren Gastro-Service zur Verfügung. Wir entsorgen Ihre Abfälle fachgerecht und verwandeln sie in Bioenergie. Speisereste und Fette sammeln Sie in unseren speziellen Behältern, die das Austreten von Flüssigkeiten und Gerüchen verhindern.

Papier und Karton separat sammeln für einen nachhaltigen Umgang mit Holz

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In der Schweiz ist vor allem die Recycling-Quote für Papier und Karton sehr hoch, was sich ganz eindeutig auszahlt. Etwa 90 Prozent des neu hergestellten Papiers kann aus Altfasern produziert werden. Das so entstehende Recyclingpapier spart bis zu 60 Prozent Energie und 70 Prozent Wasser im Vergleich zu Primärfaserpapier. Auch der CO2-Ausstoss während der Produktion reduziert sich erheblich.  

Papier und Karton sammeln Sie getrennt voneinander. Die Tageszeitung, Prospekte, Briefe, verjährte Dokumente und Bücher, die Sie schon oft genug gelesen haben, gehören zum Altpapier. Lediglich Buchdeckel und beschichtete Flyer sind auszusortieren.  

Auch beim Karton sind beschichtete Materialien fehl am Platz, aber auch durchfettete Verpackungen, zum Beispiel vom Pizzaservice. Das gilt zudem für Tetra Paks und Verpackungen von Tiefkühlprodukten. Beide sind von innen mit Aluminium oder Polyethylen beschichtet und deshalb ein Fall für den Kehricht.  

Papiertüten, Früchte- und Eierkartons sowie Telefonbücher sind hingegen herzlich willkommen. Falten Sie sie vor der Entsorgung bestmöglich zusammen. So vermeiden Sie überfüllte Tonnen, die andere daran hindern, ihren Abfall ebenfalls korrekt zu entsorgen.  

PET-Flaschen und Glas recyceln 

Auch wenn es sich bei PET (kurz für Polyethylenterephthalat) um einen Kunststoff handelt, werden die Flaschen separat gesammelt. Eigentlich bestehen sie lediglich aus Sauerstoff, Wasserstoff und Kohlenstoff und können deshalb völlig schadstofffrei vernichtet werden. Sinnvoll ist das aber nicht. Die Herstellung von Flaschen aus Recycling-PET verbraucht schliesslich gerade einmal halb so viel Energie wie die Produktion neuer Exemplare. 

PET-Flaschen zu recyceln und damit die Umwelt zu entlasten, könnte für Verbraucher kaum einfacher sein. Händler, die sie verkaufen, müssen sie auch wieder zurücknehmen. Beim nächsten Einkauf geben Sie die geleerten Flaschen also einfach wieder im Supermarkt ab. Diese besonders bequeme Form des Recyclings bringt 80 Prozent der Schweizer dazu, ihre PET-Flaschen wieder in den Stoffkreislauf zurückzuführen. 

Sie greifen gern auf Glasflaschen zurück? Dann achten Sie bei ihrer Entsorgung darauf, Bunt- und Weissglas voneinander zu trennen und in den richtigen Container zu werfen. Landet aus Versehen einmal Weissglas im Container für Buntglas, ist das in der Regel kein Problem. Andersherum sollten Sie hingegen aufmerksamer sein.  

Eine kleine Flasche Buntglas kann bis zu 500 Kilogramm Weissglas verfärben. Dieser Prozess ist nicht mehr rückgängig zu machen. Demzufolge kann das Weissglas fortan keines mehr sein. Geschirr, auch wenn es aus Glas besteht, gehört nicht in die Container. Porzellan, Keramik und Glühbirnen sind ebenfalls kein Altglas.

Was passiert mit den Wertstoffen, die nicht mehr aufbereitet und weiterverwertet werden können?

Alles, was nicht recycelt, weiterverwertet oder kompostiert werden kann, gehört zum Kehricht. Sammeln Sie diesen separat und entsorgen Sie ihn keineswegs mit Glas, Verpackungen und Co. Er behindert die Sortierung in den Recycling-Centern massgeblich und kann sie sogar unmöglich machen.  

 Medikamente, Batterien, LED-Lampen, Chemikalien und sämtliche giftigen Substanzen bedürfen einer Sonderbehandlung. Sie alle stellen eine Belastung für die Umwelt dar und dürfen deshalb nicht beim Kehricht ihre letzte Ruhe finden. Daher sind sie ein Fall für den Sonderabfall.

Wie ist es aktuell um das Recycling bestellt? 

Seit dem Jahr 2000 nehmen die Siedlungsabfälle immer weiter zu. 2013 waren wir in der Schweiz immerhin an einem Punkt, an dem lediglich die Hälfte davon verbrannt wurde. Der Rest wurde recycelt. Mittlerweile hat sogar kein Land ein so gut entwickeltes Recyclingsystem wie wir.  

 Nichtsdestotrotz sehen wir immer wieder, dass zahlreiche Abfälle, die eigentlich rezykliert werden könnten, im Kehricht landen. Ja, die Schweiz ist Recycling-Weltmeister. Aber das reicht aktuell noch nicht aus, um den ansteigenden Konsum und den damit einhergehenden Zuwachs des Abfalls auszugleichen. Oft liegt das Problem aber gar nicht bei der Abfalltrennung im Haushalt, sondern auf öffentlichen Plätzen.  

 Um dieses Problem zu lösen, haben sich die Schweizerischen Bundesbahnen SBB 2012 dazu entschlossen, ein Pilotprojekt zu starten. In den Bahnhöfen in Bern stellten sie Abfalltrennsysteme auf, was sich als voller Erfolg entpuppte. 2014 zogen auch Luzern, Zürich, Basel und Genf nach. 95 Prozent der Reisenden entsorgten ihren Abfall korrekt.  

 Der Verdacht, dass durchaus die Bereitschaft zur Trennung besteht, aber lediglich die Möglichkeiten fehlten, bestätigte sich damit. Immer mehr dieser Abfallbehälter zieren die öffentlichen Plätze und Strassen der Schweiz. Das können wir vom Schneider Umweltservice nur begrüssen.

Ein Blick hinter die Kulissen vom Schneider Umweltservice

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Verantwortung, Engagement und die Liebe zur Natur – das zeichnet uns vom Schneider Umweltservice aus. Die Ressourcen, die uns unsere Erde bietet, sind nun einmal begrenzt. Deshalb stehen wir alle gemeinsam in der Pflicht, bewusst und vor allem sparsam damit umzugehen. Schon seit über 100 Jahren widmen wir uns der fachgerechten Entsorgung und Aufbereitung von Abfällen verschiedenster Art.  

Angefangen als kleine Fuhrhalterei haben wir uns über vier Generationen zu einem erfolgreichen Recycling- und Entsorgungsunternehmen entwickelt. Als Pioniere im Rezyklieren sind wir stets auf der Suche nach neuen, innovativen Wegen, wie wir noch umweltschonender arbeiten können. Unsere ausgewiesenen Spezialisten arbeiten mit modernsten Technologien. So gelingt es uns, immer mehr Wertstoffe in ihren Kreislauf zurückzuführen.  

Umwelt- und Ressourcenschutz ist uns eine Herzensangelegenheit, und jeden Tag gehen wir voller Motivation für Sie ans Werk. Gern beraten wir Sie umfassend zum Thema Abfallentsorgung in Luzern.  Setzen Sie sich mit uns in Kontakt, telefonisch oder auch per E-Mail.