50 Jahre im Einsatz – Guido Roider erzählt
Ein Anfang voller Erinnerungen
Auch wenn sich Guido nicht mehr genau an seinen allerersten Arbeitstag erinnert, weiss er noch gut, was er zu Beginn seiner beruflichen Karriere tat: „Wir haben damals sogenannte Matratzen aus zusammengeseilten Baumstämmen erstellt. Diese wurden beim Aushub eingesetzt, damit man mit den Maschinen nicht im weichen Boden einsank.“
Guido war der dritte Auszubildende bei uns. Auch nach der Lehre zum Strassentransport-fachmann war er immer als Chauffeur tätig. Obwohl er Welaki, Kipper und Schlepper fuhr, führte ihn seine Leidenschaft immer wieder zu seiner Tätigkeit als Kranchauffeur zurück. Auch der Winterdienst gehört bis heute zu seinen Aufgaben.
Motivation und Zusammenhalt
Auf die Frage, was ihn über fünf Jahrzehnte hinweg bei uns gehalten hat, antwortet Guido ohne Zögern: „Daran sind die Vorgesetzten schuld.“ Mit einem Schmunzeln erinnert er sich daran, wie sehr er von Bruno Schneider und dessen Vater unterstützt wurde: „Bruno war wie ein Vater zu mir. Diese familiäre Atmosphäre hat mich geprägt.“
Die Kuh des Pfannenstieles
Besonders in Erinnerung geblieben ist ihm ein eher ungewöhnlicher Einsatz: „Ein Bauer rief mich, weil eine Kuh in den Riet gerannt war. Ich musste sie festbinden – und kaum war sie gerettet, rannte sie davon wie der Teufel.“ Überhaupt gefallen Guido schwierige Aufgaben, beispielsweise Gläser auf Dächer setzen: „Ich mag es, wenn es knifflig wird. Man muss vorsichtig und sanft arbeiten, sonst geht etwas kaputt. Diese Präzision liegt mir.“
Wandel der Zeit
In 50 Jahren verändert sich vieles. „Im Jahr 2000 habe ich meinen ersten Lastwagen mit Klimaanlage bekommen“, erzählt Guido. Auch das Unternehmen selbst sei stark gewachsen: „Früher kannte man wirklich alle Kollegen persönlich. Heute mit den vielen Standorten ist das anders. Aber der Teamgeist ist geblieben.“
Die richtige Berufswahl machts
Dass er damals nach nur einer Woche die Lehre als Sanitär abgebrochen und stattdessen Strassentransportfachmann gelernt hat, war für Guido die richtige Entscheidung: „Ich habe definitiv meinen Traumberuf gefunden. Bis heute stehe ich gerne jeden Morgen auf, um in den Kran zu steigen.“
Noch nicht Schluss
An Ruhestand denkt Guido noch nicht. „Solange ich gesund bin, mache ich weiter. Das ist viel besser, als zuhause zu sitzen.“ Auch nach 50 Jahren ist er weiterhin mit vollem Einsatz dabei – ob im Krandienst oder im Winterdienst. Herzlichen Dank für dein Engagement, Guido!

Ursula Palumbo-Keller
Leiterin Marketing
Als Marketingleiterin mache ich Kreislaufwirtschaft sichtbar, denn die Zukunft beginnt jetzt.
Publikationsdatum: 01.09.2025